handverlesen

Poesiefilme handverlesen

Wie bewegt sich ein Gedicht? Wie sieht ein Reim in Gebärdensprache aus? Und wie liest sich eine visuelle Metapher in schriftlicher Form? Gemeinsam mit einem hörend/Tauben Filmteam und Tauben Künstler*innen dreht die Initiative handverlesen im August 2019 Poesiefilme in Gebärdensprache. Bei ULF werden diese Filme und ihre schriftlichen Übersetzungen zum ersten Mal auf der Bühne präsentiert und während des gesamten Festivals zu sehen sein.

Fünf Taube Künstler*innen und sechs hörende Lyriker*innen aus Berlin kamen 2019 im Rahmen von zwei Workshops zusammen, um neue Gebärdensprachpoesie zu schaffen, in Schriftsprache zu übertragen – und umgekehrt, lautsprachliche Lyrik in Deutsche Gebärdensprache. Bekannte Gesichter und Stimmen der Tauben Kulturszene und des hörenden Literaturbetriebs haben sich in Tandems gegenseitig übersetzt. Kassandra Wedel und Lea Schneider, Rafael Grombelka und Kinga Tóth und Tim Holland, Julia Hroch und Anna Hetzer, Laura-Levita Valyte und Daniela Seel, sowie Dawei Ni und Ulf Stolterfoht.

Foto: © handverlesen

Z-Bau, SaalULF Festival